Reiterverein 1878 e.V. Vorst
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Presse 2016

28. Dezember 2016

Springreiter im Kreis verlieren an Boden

Kreis Viersen. Die Jahresrangliste der Deutschen Reiterlichen Vereinigung stellt den heimischen Dressurreitern auf Leistungsebene ein besseres Zeugnis aus. Allerdings steht die Disziplin vor der Herausforderung, ein neues Kreisteam zu finden. Von Paul Offermanns
 

Die Dressurreiter auf hoher Leistungsebene sind den Springreitern nach der neuesten Veröffentlichung der Rangliste der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) für den Pferdesportverband Kreis Viersen um einiges voraus. Die Rangliste bescheinigt den Reitern, wo sie im Kreis Viersen, im Rheinland und in Deutschland stehen.

 

Die ehemalige dreifache Junioren-Europameisterin Anna-Christina Abbelen (RV Vorst), in diesem Jahr Mannschafts-Europameisterin der Jungen Reiter, legte mit 17.233 Punkten (40 Siege und Platzierungen) gegenüber dem Vorjahr um mehr als 2000 Ranglistenpunkte zu. Laura Blackert (TSG Hülsmann Willich), die das Deutsche Bundes-championat der jungen Pferde gewann und der Klasse der Reiter angehört, brachte es auf 13.145 Punkte (27 Siege und Platzierungen). Anna-Christina Abbelen führt im Rheinland die Rangliste der Jungen Reitern mit über 10.000 Punkten Vorsprung an und liegt im Bundesvergleich auf Platz zwei hinter der Mannheimerin Anna-Louisa Fuchs (17.591). In der offenen Klasse nimmt die 20-Jährige den 70. Platz ein. Sie gehört der Leistungsklasse eins an wie auch Laura Blackert und die A-Kader-Pony-Fahrerin Katja Helpertz (RV Schaag), die sich im kommenden Jahr auf die Weltmeisterschaft konzentriert. Die heimischen Springreiter schwächeln etwas: Matthias Gering (Hubertus Anrath-Neersen) liegt mit 11.334 Zählern vor Uwe Schmitz (10.936) und Daniela Winkels (9348, beide Reit- und Fahrverein Lobbberich), wobei Winkels die erfolgreichste Amazone ist.

 

Der Pferdesportverband Kreis Viersen hat mehr Spring- als Dressurreiter. Wenn er die Kreisauswahl-Mannschaften zusammenstellt, kann er bei den Springreitern aus dem Vollen schöpfen. Bei den Dressurreitern ist das schon problematisch, weil nicht so viele auf höherem Niveau reiten. Das alte Team in der bisherigen Besetzung steht dem Pferdesportverband nicht mehr zur Verfügung. Der ehemalige Grand-Prix-Richter Hans-Werner Rix macht aus Altersgründen als Trainer nicht mehr weiter. "Wir müssen bei den Dressurreitern eine neue Mannschaft bilden. Das wird für uns eine große Herausforderung, die passende Team-Konstellation zu finden", sagte Sportwart Paul Ring. Das Team der Zukunft, das beim Landesturnier vorne mitmischen und sich dann gegebenenfalls für das Mannschaftschampionat beim CHIO in Aachen qualifizieren soll, wird dann von der Mannschaftsführerin Marion Heitzer und Ring auf das Landesturnier vorbereitet werden, bis ein neuer Trainer gefunden ist.

 

Quelle: Rheinische Post

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